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Fastenbrief der orthodoxen Bischöfe Deutschlands 2010
„Aufging der Frühling des Fastens und die Blume der Buße. Lasset uns, Brüder, von aller Befleckung uns reinigen. Dem Spender des Lichtes lasset uns singen und sprechen: Ehre sei Dir, einzig Menschenliebender!“ (Idiomelon zu Vesper des Mittwochs der Woche der Tyrophagie)
Liebe Väter, Brüder und Schwestern in Christus, die gesegnete Zeit des „Fasten-Frühlings“ ist angebrochen, dieser Abschnitt des Kirchenjahres, der für uns Orthodoxe einen besonderen Segen mit sich bringt. Wir dürfen die einzigartige Atmosphäre dieser Tage und ihre Gottesdienste erleben. Wir dürfen die Freude ausstrahlende Traurigkeit sehen, fühlen und erfahren, welche die wahre Botschaft und Gabe der Fastenzeit darstellt. Ein zeitgenössischer orthodoxer Theologe bemerkt, dass die geistlichen Väter und die heiligen Schriftsteller, welche die Hymnen des Fasten-Triodions schufen, den allgemeinen Aufbau der Dienste der Fastenzeit erstellten und der Liturgie der Vorgeweihten Gaben die ihr eigene bemerkenswerte Schönheit verliehen, über ein einzigartiges Verständnis der menschlichen Seele verfügten. Genau darum geht es in dieser Zeit: um den Menschen und seine Seele, um den Menschen als Person, um die Wiederentdeckung des Menschen als einem von Gott nach seinem Bild und Gleichnis erschaffenen Wesen. Gerade deswegen ist der Mensch berufen, sich als Person zu vollenden; denn Gott selbst ist eine Person. Gott Vater ist eine Person, Gott Sohn ist eine Person, Gott Heiliger Geist ist eine Person. Der Mensch ist erschaffen als Bild Gottes, lehren uns die heiligen Väter, und hat als Ziel seines Lebens, das Gleichnis Gottes, die „Vergöttlichung (Theosis)“ zu erlangen. So lehrt auch der große Erzbischof von Thessaloniki, Gregorios Palamas, dessen Gedächtnis heute, am zweiten Fastensonntag, in der ganzen orthodoxen Welt gefeiert wird. Er hat in seiner Zeit die biblische und orthodoxe Betrachtung des Menschen als eine vollkommene Einheit aus Körper, Seele und Geist gegen diejenigen verteidigt, die den Verstand des Menschen als das einzige vollkommene Element ansahen. Die orthodoxe Tradition legt großen Wert darauf, in ihrem gottesdienstlichen und spirituellen Leben den Leib zu beteiligen, die Seele anzusprechen und den Geist zu erneuern. Auf dieser Grundlage ist die Große Fastenzeit aufgebaut. Durch das Fasten wird uns bewusst, dass unser Leib ein „Tempel des Heiligen Geistes“ ist. Durch das besondere „Klima“ der fastenzeitlichen Gottesdienste wird der im Griechischen mit dem paradoxen Wort „Charmolype“ bezeichnete charakteristische Zusammenklang von Freude und Traurigkeit in unserer Seele erzeugt. Durch den Inhalt dieser Gottesdienste wird unser Geist erneuert. In der zeitgenössischen Kultur herrscht ein romantisches Bild vom Menschen. Wir wachsen in dem Glauben auf, dass der Mensch gut sei. Und wenn wir das Gegenteil erfahren, erleben wir eine Enttäuschung, die uns lähmt. Die Große Fastenzeit lenkt aber unseren Blick wieder auf die Heilige Schrift, und zwar durch ein einzigartiges Gedicht: den Großen Bußkanon des heiligen Andreas von Kreta. Dort enthüllen sich die Ereignisse der Schrift sowie die Taten und die Leiden ihrer Protagonisten als Ereignisse und Befindlichkeiten meines eigenen Lebens. Zum einen ist die Tragödie der Sünde und des Verrats meine ganz persönliche Tragödie. Zum anderen sind die Taten Gottes in der Vergangenheit Handlungen, die auf mich und mein Heil abzielen. Dieser Kanon belehrt uns, dass der Mensch sowohl eine leuchtende wie auch eine dunkle Seite hat. Der Mensch ist nicht einfach ein gutes Wesen, der einige sozial bedingte „Schwächen“ hat, wie die heutige Kultur meint. Er ist ein Bild Gottes, das aus allerhöchster Höhe durch die Sünde gefallen ist. Nur wer wahrnimmt, dass der Mensch in diesem Sinne „gefallen“ ist, kann auch seine göttliche Bestimmung entdecken. Die Große Fastenzeit lässt uns erkennen, dass wir „das Bild der unaussprechlichen Herrlichkeit“ in uns beschmutzt, verraten und zurückgewiesen haben. Diese Erkenntnis erschüttert uns und erweckt in uns das Verlangen nach Umkehr, nach dem Sich-Verlieren an die Liebe und an das Erbarmen Gottes. Die Fastenzeit ist also eine geistliche Reise, deren Ziel es ist, uns aus einem geistlichen Zustand in einen anderen hinüberzugeleiten. Als Eure geistlichen Väter, Eure Bischöfe hier in Deutschland, hoffen wir und beten wir darum, dass es Euch, liebe orthodoxe Christen, gelinge, diese Reise mit Begeisterung, Beharrlichkeit und gutem Erfolg durchzuführen. Wir wünschen Euch allen eine gute, von geistlicher Freude und Erkenntnis erfüllte Fastenzeit und rufen den Segen des Herrn auf Euch herab. (Verabschiedet bei der Versammlung der orthodoxen Bischöfe Deutschlands am 27. Februar 2010 in der Rumänischen Orthodoxen Metropolie in Nürnberg)
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Am Sonntag den (13.) 26. Juli 2009 war in unserer Gemeinde der Knabenchor des Weißrussischen Exarchates aus Minsk zu Gast, um mit uns gemeinsam um 10.00 Uhr die Göttliche Liturgie zu feiern und diese musikalisch zu gestalten. Die ca. 25 Jugendlichen leben in der Nähe von Minsk / Weißrussland im "Haus der Barmherzigkeit“ einer Wohngemeinschaft der Orthodoxen Kirche für, durch die Katastrophe von Tschernobyl, geschädigte Kinder, Jugendliche und Senioren. Die Mitglieder des Knabenchores sind Gäste des Vereins der „Freunde des Hauses der Barmherzigkeit e. V.“ mit Sitz in Fridingen und verbringen einige Wochen in Württemberg um hier etwas Erholung zu finden. Darüber hinaus gibt der Chor Konzerte um Spenden für den Unterhalt des „Hauses der Barmherzigkeit“ zu sammeln. Weitere Informationen finden Sie unter: www.quednow-pfullendorf.de Im Anschluß an den Gottesdienst bewirten wir unsere Gäste.
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Weißrussischer Knabenchor umrahmt Gedenkfeier auf dem Russenfriedhof bei Großsachsenheim
Am Samstag den 25.Juli fand auf dem Russenfriedhof bei Großsachsenheim eine bewegende Trauerfeier statt. Die Catharina-Pawlowna-Gesellschaft und die Alexander-Newskij-Kirche in Stuttgart hatten hierzu eingeladen. Die Totengedenkfeier, die der Priester Johannes Kaßberger im orthodoxen Ritus zelebrierte, wurde von dem Knabenchor des Exarchates der Weißrussischen Orthodoxen Kirche aus Minsk, unter der Leitung von Frau Taissa Mironowa mit bewegenden Hymnen der russischen Liturgie umrahmt. Johannes Kaßberger wies in seiner Ansprache darauf hin, dass dieser Friedhof ein Ort der Finsternis ist, der uns immer daran erinnern muss, was passiert, wenn Menschen andere Menschen zu Sklaven machen und sie einer menschenverachtenden Scheinreligion zum Opfer bringen. Aber dieser Platz kann auch ein Ort des Lichtes und der Hoffnung sein, indem sich die Nachkommen der Opfer und Täter hier treffen, sich, im Geiste der Liebe Christi, die Hände reichen und eine Brücke zwischen den Völkern bauen, um zu verhindern, dass sich solche schrecklichen Ereignisse wiederholen. Minsk, der Heimatort der jungen Sänger, gehört zu den Städten, die unter dem national-sozialistischen Terror am meisten zu leiden hatten. Von den 300.000 Einwohnern, welche die weißrussische Hauptstadt Anfang der 40er Jahre zählte, fielen über 170.000 dem braunen Terror zum Opfer. Ein Drittel der Einwohner waren Juden. Bei den Gefechten um Minsk wurde die Stadt zu 95% zerstört. Zudem litt und leidet Minsk und ganz Weißrussland unter der Diktatur der Bolschewiken und Ihrer Epigonen bis auf den heutigen Tag. Zum Gedenken an die über 700 Toten auf diesem Friedhof, fast alle davon waren sowjetische Bürger, legten die jungen Sänger auf den nummerierten Grabplatten rote Rosen nieder. Zum Abschluss der Gedenkfeier, sprach der aus Tansania stammende katholische Priester, Vater Antonie, der sich in der Begleitung des Chores befand, ein Gebet. Frau Valeria Skvartskova, vom weißrussischen Fernsehen filmte die Feier. Die Dokumentation wird im russischen Fernsehen ausgestrahlt. Ulrich Scheuffele

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Feierlicher Gottesdienst zum Gedenken an I. M. Catharina Pawlowna, Königin von Württemberg, Großfürstin von Russland. In Zusammenarbeit mit der „Catharina-Pawlowna-Gesellschaft e.V.“ findet am Sonntag, dem 24. Mai 2009 um 10.00 Uhr eine Göttliche Liturgie (Messe) in der Hl.Alexander-Nevskij-Kirche (ehm. Friedhofskapelle) auf dem Pragfriedhof in Stuttgart statt. Der Gottesdienst wird von russischen Künstlern aus Stuttgart und Moskau musikalisch gestaltet. Das Opfer des Gottesdienstes kommt der Sozialarbeit der Caritas in Barnaul/Westsibirien zugute. Die Caritas ist ein sozial-diakonisches Werk der Römisch-Katholischen Kirche und engagiert sich in Barnaul vor allem für Mütter und Kinder in Not, Obdachlose, Behinderte und bedürftige alte Menschen. Hierzu wird auch ein Haus in der „Ulica Jurina 4b, 656015 Barnaul“ sowie ein „Obdachlosenkiosk“ unterhalten. Weitere Informationen unter: www.catharina-pawlowna-gesellschaft.de
Am (10.jul. Kal.) 21. Mai jährt sich der Geburtstag I. M. Königin Catharina Pawlowna von Württemberg, der 1788 als Großfürstin von Russland geborenen Tochter des Zarewitsch Pawel Petrowitsch, des nachmaligen Zaren Paul I. und seiner aus dem Hause Württemberg stammenden Gemahlin, Großfürstin und nachmalige Zarin Maria Fjodorowna, geborene Prinzessin Sophie Dorothee. Am 24. Januar 1816 vermählt sich die Großfürstin mit Kronprinz Wilhelm von Württemberg. Am 30. Oktober des gleichen Jahres wird Sie durch die Thronbesteigung König Wilhelms I. zur Königin von Württemberg. Als solche wird Sie nicht nur in den Annalen der Geschichte des Landes Erwähnung finden, sondern darüber hinaus einen unvergänglichen Platz in den Herzen und der Erinnerung der Württemberger erringen. Ihr herzvoller und nachhaltiger Einsatz zum Wohle des Landes und seiner Menschen ist unvergessen und wirkt bis in unsere Gegenwart vorbildlich und beispielhaft. Viele der von Ihr ins Leben gerufenen sozialen Werke existieren, wenn z. T. auch unter anderem Namen, bis in unsere Tage. Hier sind zu erwähnen die „Zentralleitung des Wohltätigkeitsvereins“, das „Erziehungsinstitut“ später „Catharinenstift“, das „Landwirtschaftliche Institut Hohenheim“ seit 1967 Universität, das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen, die "Württembergische Spar-Casse“ heute: „Baden-Württembergische Landesbank“ und viele andere Institutionen. Auch die Errichtung des „Katharinen-Hospitals“ geht auf ihre Initiative zurück. Mit dem am 13. April 1816 gehaltenen Dankgottesdienst nach Ihrem Einzug in Stuttgart beginnt die bis heute bestehende Präsenz der Russischen Orthodoxen Kirche in Württemberg. Die Stuttgarter russische orthodoxe Gemeinde ist somit die älteste aktive orthodoxe Gemeinde in Deutschland überhaupt. Am 09. Januar 1816 hatte sich Großfürstin Catharina Pawlowna mit Kronprinz Wilhelm in Zarskoje Selo verlobt und auf den Tag drei Jahre später, am 09. Januar 1819 ist Sie nach kurzer, schwerer Krankheit im Neuen Schloß zu Stuttgart entschlafen. Im Jahr 1824 wurden Ihre Gebeine in die zu Ihrem Gedenken errichtete russische orthodoxe Katharinen-Kirche (im Volksmund „Grabkapelle“)auf dem Württemberg überführt. So ruht die Königin bis heute im Herzen des Landes und lebt in den Herzen ihrer Württemberger. Ihr Erbe, die Liebe zu Gott und der Dienst am bedürftigen Menschen, ist uns Verpflichtung.
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Osterfeiern der Russischen Orthodoxen Kirche auf dem Pragfriedhof Stuttgart Am 19. April 2009 feiern in aller Welt die orthodoxen Christen, gemäß altkirchlicher sog. julianischer Kalenderberechnung, ihr Osterfest. Somit feiert auch die Russische Orthodoxe Kirche an diesem Wochenende das Fest der Auferstehung Jesu Christi mit feierlichen Gottesdiensten und dies nicht nur in Russland sondern weltweit überall dort wo es Gemeinden in der russischen orthodoxen Glaubens- und Gottesdiensttradition gibt. So auch die orthodoxe Gemeinde russischer Tradition des Hl. Alexander Nevskij in der ehemaligen Friedhofskirche im Pragfriedhof Stuttgart. Die Gottesdienste der Karwoche finden ihren Abschluss am Samstag dem 18. April um 23.00 Uhr mit einer gesungenen Andacht vor der, in der Kirche ausliegenden, Grabtuch-Ikone Jesu Christi. Dieser Gottesdienst wird, so wie die folgenden, von dem eigens aus Moskau angereisten St. Daniels-Vokalensemble sowie russischen Sängern des hiesigen Rundfunk- bzw. Opernchores musikalisch gestaltet. Um 0.00 Uhr schließt sich die österliche Prozession um die Kirche an. In der Kirche folgt dann der österliche Morgengottesdienst und gegen 02.00 Uhr der orthodoxe Abendmahlsgottesdienst die sogenannte Göttliche Liturgie. Die Feier endet gegen 4.30 Uhr mit einem Oster-Frühstück der sog. Agape. Am Abend des 19. April um 17.00 Uhr versammelt sich die Gemeinde wieder zum feierlichen österlichen Abendgottesdienst der sog. „Vesper der Liebe“ welche bis 18.00 Uhr dauert. Auch hier singt das St.Daniels-Vokalensemble aus Moskau. Am Ostermontag 20. April um 10.00 Uhr feiert die Gemeinde abermals eine Göttliche Liturgie welche mit einer Prozession um die Kirche ihren Abschluss findet. Dieser Gottesdienst wird von dem in Stuttgart ansässigen ADAMM-Vokalensemble ausgestaltet. Zu allen Gottesdiensten ist die Stuttgarter Bevölkerung herzlich eingeladen. Die Gottesdienste werden teilweise auf deutsch zelebriert.
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Leben zwischen Welten
Anlässlich des Geburtstages von Herzogin Wera Konstantinowna von WürttembergGroßfürstin von Russland (16.Februar 1854 – 15.April 1912) Wohltäterin, Stifterin und Württembergerin,finden zu ihrer Erinnerung 2 Vorträge statt:
Priester Johannes Kaßberger: Lebensabriss und Kirchenstiftungen Historiker Harald Schukraft: Herzog Eugen von Württemberg, Ehemann von Wera Konstantinowna und die schlesische württembergische Linie
Evangelische Heilandskirche Stuttgart Sonntag 15. Februar 2009 um 18 Uhr - Eintritt frei es wird jedoch um eine Spende für die Herzogin Marie-Stiftung für präventive Jugendhilfe gebeten.
Evangelische Heilandskirchengemeinde Stuttgart Alexander–Newskij-Kirche, orthodoxe Kirche in russischer Tradition, Stuttgart Catharina-Pawlowna-Gesellschaft e.V.
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Vom evangelischen Jugendwerk zur Russischen Orthodoxen Kirche
Über seine Kirche , deren Geschichte in Württemberg und die Besonderheiten ihrer Gottesdienste, aber auch über seinen persönlichen Glauben und seinen Weg vom EJW in Zizishausen im Dekanat Nürtingen zur Russischen Orthodoxen Kirche erzählt Priester Johannes Kaßberger am 20.2.2009 im Evangelischen Gemeindehaus in Aufhausen. Herr Kaßberger ist leitender Priester der russischen orthodoxen Gemeinde am Pragfriedhof in Stuttgart. Ehrenamtlich! Seine sehr lebendigen Ausführungen vermitteln einen guten Einblick in die Welt seiner Kirche und zeigen: unser Glaube ist der gleiche. Dieser Vortrag findet statt in der Reihe „Evangelisch Kirche sein“.
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Am Samstag, dem (14.) 27. September 2008, dem Fest der Erhöhung des lebenspendenden Kreuzes unseres HErrn und Heilandes Jesus Christus, findet um 15.00 Uhr, auf dem sogenannten „Russenfriedhof“ in Pleidelsheim eine Panichida statt. Anlaß ist die Wiedererrichtung und Weihe der dortigen Grabkreuze, welche bei einer Friedhofschändung im Frühjahr 2008 beschädigt wurden. Der „ Russenfriedhof“ ist die letzte Ruhestätte der Zwangsarbeiter des sog. „Ostarbeiter-Lagers Pleidelsheim“. Der Friedhof wird seit vielen Jahren von Schülern der Realschule Marbach gepflegt. Abfahrt zum Friedhof um 13.45 Uhr an unserer Kirche. Wer kein eigenes Auto hat und mitgenommen werden möchte, melde sich bitte bei Priester Johannes Kaßberger oder Frau Valentina Skibinski.
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Der St.Daniels-Chor aus Moskau singt am Samstag, den 05.04.2008, 17 Uhr, den Vespergottesdienst in der Friedhofskapelle auf dem Pragfriedhof.
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Das ADAMM-Vokalensemble gestaltet am Samstag, den 26.01.2008 um 17.00 Uhr in der Friedhofskapelle auf dem Pragfriedhof den Vespergottesdienst der russischen orthodoxen Hl.-Alexander-Nevskij Gemeinde. Das ADAMM-Vokalensemble besteht aus jungen russischen Sängern welche an der Stuttgart Oper bzw. im SWR-Chor als Sänger tätig sind. Neben ihrer ausgedehnten Konzerttätigkeit - u. a. gab das Ensemble ein vielbeachtetes Konzert im Rahmen des Europäischen Musikfestes 2007 in Stuttgart - nehmen die Sänger auch aktiv am Leben der Russischen Orthodoxen Kirche teil. Schon seit Jugend miteinander befreundet, erhielten sie am Tschaikovsky-Konservatorium in Moskau ihre musikalische Ausbildung. Noch während der Sowjetzeit studierten sie orthodoxe Kirchenmusik und unterstützten, trotz massiven Drucks der Staatsmacht, die Chöre der wenigen geöffneten Kirchen in Moskau und Umgebung. Der oben angekündigte Gottesdienst bietet die Möglichkeit den russischen orthodoxen Chorgesang in dem liturgischen Rahmen zu erleben für den er ursprünglich geschaffen wurde.
Die, 1876 durch Professor August v. Beyer, Baumeister des Ulmer Münsters, geschaffene Friedhofskapelle auf dem Pragfriedhof ist ein Kleinod unter den Stuttgarter Kirchenbauten und bietet mit ihrer Architektur und ungewöhnlichen Akustik den würdigen Rahmen für diesen Gottesdienst, der durch Priester Johannes Kaßberger zelebriert wird. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, Der Gottesdienst wird teilweise auf deutsch zelebriert.
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5. Tag des Friedhofs am Sonntag den 14. Oktober 2007 (10 - 17 Uhr)
Programm in der Kapelle der orthodoxen Kirche:
10.00 Uhr Eucharistiefeier (Joh.Kaßberger) 13.30 Uhr Ikonen - Fenster des Ewigen (Dimitri Hartung) 16.00 Uhr Geistliches Konzert (ADAMM Männervokalensemble und Kammerchor der Hl.Alexander-Nevskij-Kirche) 16:30 Uhr Liturgisches Gebet für die Entschlafenen (Joh.Kaßberger)
Bitte beachten Sie das weitere Rahmenprogramm.
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Am Samstag den 11. August 2007 ab 14.30 Uhr findet ein Kindernachmittag in unserer Kirche statt.
Thema: Das Fest der Verklärung unseres HErrn und Heilandes Jesus Christus Die Veranstaltung wendet sich an Kinder ab 4 Jahre und soll der geistlichen und religiösen Erziehung dienen.
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Geistliches Konzert Liturgische Gesänge und Hymnen der Russischen Orthodoxen Kirche ADAMM-Vokalensemble Russische Sänger der Staatsoper Stuttgart und des SWR-Chors Moderation: Johannes Kaßberger, Priester der russischen orthodoxen Kirche Stuttgart Eintritt frei, Spenden willkommen Sonntag, 1. Juli 2007 um 19 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Lichtenwald-Hegenlohe vhsARTlichtenwald. Ev.Kirchengemeinde Lichtenwald Telefon 07153/41502
Das ADAMM-Vokalensemble, bestehend aus in Stuttgart lebenden, jungen russischen Sängern, wird liturgische Gesänge und Hymnen der Russischen Orthodoxen Kirche darbieten. Die Gesangskünstler wirken in Stuttgart an der Staatsoper bzw. im SWR-Chor mit und haben ihre Ausbildung am renommierten Tschaikovsky-Institut in Moskau absolviert. Bei dem Konzert in Lichtenwald werden Kompositionen aus verschiedenen Epochen der russischen Kirchenmusik erklingen u. a. von Sergij Rachmaninov, Dimitri Bortnianskij, Pavel Tschesnokov, Alexander Archangelskij.
Moderiert wird das Konzert von Johannes Kaßberger, dem Priester der russischen orthodoxen Kirche Stuttgart. Über das Konzert hinaus werden die Zuhörer auch mit den jahrhundertealten poetischen Gebetstexten der Orthodoxen Kirche bekannt gemacht. DieSchönheit und Erhabenheit des orthodoxen Gottesdienstes, der in sich dem Ideal des Gesamtkunstwerkes nahe kommt und der bei allem strengen Ernst geprägt ist von der Erfahrung der Menschenliebe Gottes, soll spürbar werden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation von vhs ART Lichtenwald und Ev. Kirchengemeinde Lichtenwald statt. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden sind willkommen. Infos unter 07153/41502 oder 07153/42383.
Lichtenwald-Hegenlohe liegt auf dem Schurwaldhöhenrücken zwischen Reichenbach an der Fils und Schorndorf. Autobahn A 8 Ausfahrt Wendlingen, auf der B 313 in Richtung Plochingen, auf die B 10 Richtung Reichenbach/Fils abbiegen, dann Landstraße L 1151 Richtung Schorndorf, auf Ausschilderung "Lichtenwald-Hegenlohe" achten. Der Ort ist klein und man findet die Kirche gut.
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Stuttgarter Nachrichten, Ausgabe 80 von Donnerstag, 05.04.2007
Ausnahmsweise feiern die östliche und westliche Christenheit Ostern in diesem Jahr gemeinsam. Auf Grund eines anderen Kalenders feiern die orthodoxen Christen ihr Osterfest meist später. Die russisch-orthodoxe Gemeinde trifft sich am Karsamstag um 23 Uhr in der Friedhofskirche im Pragfriedhof zu einer gesungenen Andacht mit einem aus Moskau angereisten St.-Daniels-Vokalensemble sowie russischen Sängern des SWR-Chores und der Stuttgarter Staatsoper. Um Mitternacht schließt sich die österliche Prozession um die Kirche an.
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Text anlässlich des Besuchs seiner Eminenz Erzbischof Gabriel von Komana, Exarch des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, im Januar 2006 in der hl. Alexander-Nevskij-Kirche der Gemeinde in Stuttgart:
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S. Eminenz Gabriel von Komana
Christus wird geboren, verherrlicht Ihn. Christus kommt vom Himmel, zieht Ihm entgegen.
Ehrwürdige Väter, liebe Brüder und Schwestern in Christus !
In dieser langen Nacht, die wir "Weihnacht" nennen, in 4ieser Nacht, die uns bevorsteht, erfüllt und offenbart sich das ganze Mysterium der göttlichen Liebe. Es zeigt sich uns ein neues Gesicht Gottes, das der Milde und der Bannherzigkeit, das des Mitleids des himmlischen Vaters, der seinen eingeborenen Sohn auf unsere ferne Erde sendet, um das verirrte und verwundete Schaf wiederzufinden und in den himmlischen Schoß, das heißt in das Reich des 'ewigen Lichtes und der Liebe, heimzuholen. Unfaßbares Mysterium, an das niemand glauben konnte und das keine Philosophie und keine Religion sich vorstellen oder vorhersehen konnte! So skandalös und verrückt erscheint der menschlichen Vernunft diese Erniedrigung des allmächtigen Gottes. Es ist wahr: Der allmächtige und unzugängliche Gott, der, "der sich in Licht hüllt wie in ein Gewande., dieser Gott ist Mensch geworden, hat die unermeßlichen Himmel deren Schöpfer er ist, durchschritten, hat ,alle Phasen des menschlichen Lebens durchlebt; beginnend mit dem Anfang. des Lebens als kleines Kind, dann die Zeit des Heranwachsens bis zum "Mannesalter – im Gehorsam gegen den Vater im Himmel und schließlich im mensch1ichen Gehorsam gegenüber seiner Mutter und gegenüber Josef. Dieser grenzenlose Sohnesgehorsam . hat Jesus bis zum Kreuz und zu einem schmachvollen Tod geführt. Aber wir wissen: Dieser Tod kann ihn nicht aufhalten, denn die Liebe ist stärker als der Tod.
Jesu irdischer Weg wird gewiß ein Weg der Opferliebe sein, der in der Verheißung des Heiligen Geistes im Pfingstgeschehen der Kirche das Mitleid des Vaters bezeugt. Seitdem ist mit der jungfräulichen Geburt des ewigen Sohnes im Dunkel unserer Zeitlichkeit die gesamte menschliche Geschichte von innen her erleuchtet. und orientiert, ist der Same der Unsterblichkeit in das Erdreich unserer Herzen, unseres Lebens gesenkt. Wenn Gott Mensch geworden ist, dann - so mahnt uns die ganze Kirche durch den Mund des hl. Athanasius d. Gr. von Alexandrien - zu dem Ziel, daß der Mensch Gott werde. Das ist der Inhalt unseres Lebens, des Lebens eines jeden von uns: sich zu reinigen, sich zu heiligen, das in der tiefsten Tiefe unserer Herzen getrübte und verhüllte Bild Gottes wiederherzustellen, hell zu werden, um auch unsererseits Söhne und Töchter nach dem Gleichnis. des eingeborenen Sohnes zu werden, Kinder, die Gott liebt - einen jeden von uns mit einer einzigartigen und unendlichen Liebe. Meine Freunde, meine Brüder und. Schwestern, meine Kinder im Herrn: Möge Gottes Geist unsere Herzen weit und im Feuer der göttlichen Liebe erglühen machen, auf daß die Geburt unseres Herrn zu Bethlehem uns vergegenwärtige, daß wir selbst durch die Geburt unserer Taufe zu. einem Leben aus Gott und mit Gott und auf Gott hin begabt sind.
Amen.
Paris, Kathedrale des hl.Alexander von der Newa, 25. Dezember 2006
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Konzert des ADAMM - Vokalensembles 23. Oktober 2005 in der Heilandskirche in Stuttgart-Ost.
Am Sonntag dem 23. Oktober 2005 findet um 19.00 Uhr in der evangelischen Heilandskirche, Sickstraße, Stuttgart-Ost ein Benefiz-Konzert zum Gedenken an I.K.H. Wera, Herzogin von Württemberg, Großfürstin von Rußland (1854 - 1912), statt.
Das ADAMM - Vokalensemble, bestehend aus in Stuttgart lebenden, jungen russischen Sängern wird liturgische Gesänge und Hymnen der Russischen Orthodoxen Kirche zu Gehör bringen. Die Künstler, welche in Stuttgart an der Staatsoper bzw. im SWR-Chor wirken, haben ihre Ausbildung am renommierten Tschaikovsky-Institut in Moskau absolviert. Sie sind von Kindheit an miteinander befreundet und pflegen ihre persönliche und musikalische Freundschaft auch in der Landerhauptstadt weiter. Schon während ihrer Ausbildungszeit in Moskau sangen sie in verschiedenen Kirchen zu den Gottesdiensten. Die damals noch jugendlichen Sänger waren deswegen zum Teil dem Druck und den Schikanen des Sowjetregimes ausgesetzt. Nach ihrer Übersiedlung in den Westen hielten sie der Kirche die Treue. So unterstützen sie, wenn es ihre knapp bemessene Zeit zuließ, gesanglich den Gottesdienst in der russischen orthodoxen Hl.-Alexander-Nevskij-Kirche im Stuttgarter Pragfriedhof. Gemeinsam mit dem Geistlichen dieser Gemeinde, Priester Johannes Kaßberger, beschlossen sie ihr Können auch einem größeren Kreis von Stuttgartern bekannt zu machen, Das hierzu geplante Konzert soll gleichzeitig mit einem guten Zweck verbunden werden. So soll der Spendenerlös des Konzertes dem "Förderkreis Krebskranke Kinder e.V." mit Sitz in Stuttgart zugute kommen.
Wer sich über die gute und wichtige Arbeit dieses Vereines informieren möchte kann dies im Internet tun.
Der Eintritt zum Konzert, welches von Priester Johannes Kaßberger moderiert wird, ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten.
www.foerderkreis-krebskranke-kinder.de
........ der Spendenerlös lag bei € 680, herzlichen Dank an alle Beteiligten !
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April 2004 Ausschnitt aus dem Stuttgarter Wochenblatt: Vokalensemble aus Moskau zu Gast
In der Zeit vom 10. bis 20. April ist das St.-Daniels-Vokalensemble aus Moskau, anlässlich des Osterfestes, Gast in der orthodoxen Kirchengemeinde Heiliger-Alexander-Nevskij in Stuttgart. Am Donnerstag, 15. April, gastiert das Ensemble in der Alten Kirche in Heumaden, Schwendestraße 3, zu einem Konzert. Das St. Daniels-Vokalensemble besteht aus fünf jungen Männern, welche ihre musikalische Ausbildung am renommierten Tschaikowsky-Konservatorium beziehungsweise am ebenso renommierten Gnessin-Institut zu Moskau absolvierten.
Ihre Reise während der Osterzeit nutzen die Sänger, um in der Heiligen-Alexander-Nevskij-Kirche, der Kapelle im Pragfriedhof, die Gottesdienste musikalisch mitzugestalten. Gleichzeitig möchten die jungen Sänger dem interessierten Publikum in Stuttgart und Umgebung die Möglichkeit geben, die musikalischen Traditionen der russischen Orthodoxen Kirche kennen zu lernen. Das Ensemble singt in der traditionellen Formation eines russischen Mönchschores Werke von Bortnjanskij, Archangelskij, Tschesnakov und anderen. Der Eintritt ist frei. 08.04.2004
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